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Freimaurer – Geheimbund oder Ethikschule?

Die Ausstellung besteht aus drei Teilen:

Der erste Teil
befasst sich mit der Geschichte der Freimaurerei. In Hannover gibt es seit 266 Jahren Freimaurerlogen. In Deutschland wurde die erste Loge vor 275 Jahren in Hamburg gegründet. Das ist ein würdiger Anlass dieses Ereignis mit Ausstellungen und Veranstaltungen überall gebührend zu feiern.

Im zweiten Teil
stellen sich die 10 hannoverschen Logen vor. Die älteste Loge in Hannover ist die Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ (gegründet 1746) und die jüngste Loge ist die Frauenloge „Im Kreise des Granatapfels“ (gegründet 1999).

Im dritten Teil
geht es um die Symbole, Erkenntnisstufen, Ziele und die zukünftige Entwicklung der Freimaurerei in Hannover. Die Wohltätigkeit, die für Freimaurerei eine wichtige Rolle spielt, wird mit den wohltätigen Stiftungen, gemeinnützigen GmbHs und Basaren dargestellt.

An Ausstellungsstücken werden aus der Leibniz Bibliothek erstmals alte und wertvolle Bücher über die Freimaurerei zu sehen sein. Die Leibniz Bibliothek hat in Deutschland die zweitgrößte Sammlung an Büchern über Freimaurerei. (Nur die Sammlung des Freimaurermuseums in Bayreuth ist größer). Die Leibniz Bibliothek wird in Zusammenarbeit mit den Logen auch den Katalog für die Ausstellung erstellen.

Das Historische Museum stellt nicht nur die schönsten Räume für die Ausstellung zur Verfügung, sondern steuert auch Bilder von Freimaurern bei, wie zum Beispiel den Freiherrn Knigge, ein Jugend Portrait von Friedrich, Prince of Wales, sowie Georg I. von Hannover und Großbritannien. Ferner wird ein von einer Loge gestiftetes silbernes Abendmahlgeschirr präsentiert.

Die hannoverschen Logen stellen eine alte und eine moderne Tempelausstattung mit den Säulen der Weisheit, Schönheit und Stärke aus. Zwei Meisterstühle und Ritualteppiche mit freimaurerischen Symbolen werden zu sehen sein. Ein besonders kostbares Stück ist ein Elfenbeinhammer, den Georg V, der ebenfalls Freimaurer war, den Logen geschenkt hat. Weiterhin werden die Aufnahmeurkunde Georg V. und sein Freimaurerschurz ausgestellt.

Ein wertvolles handgemaltes und koloriertes Rosenkreuzer-Ritual wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Kostbare alte freimaurerische Trinkgläser, Ritualschwerter, alte Freimaurerschurze, freimaurerische Taschen und Gastgeschenke von anderen Logen werden ebenfalls ausgestellt.

Gründungsurkunden von Logen und andere Dokumente sollen einen Einblick in die Geschichte der hannoverschen Logen geben. Bilder von bedeutenden Freimaurern in Hannover werden ebenfalls erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Ton- Videoaufnahmen vervollständigen die Ausstellung.

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet. Am 10. und 11. Mai findet ein Konzert des Radio-Sinfonieorchesters mit Musik von freimaurerischen Komponisten statt – u. a. mit der Ouverture zu der Freimaureroper „Zauberflöte“. Die Alt-Großmeisterin der Frauenlogen in Deutschland, Helga Widmann, wird über „Frauenlogen in Deutschland und auf der ganzen Welt“ berichten. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Humanität und Wertegesellschaft – Was bedeutet Menschsein in der heutigen Gesellschaft“ wird ebenfalls durchgeführt.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird der Großmeister der „Vereinigten Großlogen von Deutschland“, Prof. Dr. Rüdiger Templin, einen Vortrag halten mit dem Titel „Freimaurerei heute“.