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Loge „Baldur“

... ist in der germanischen Mythologie der Sohn Wotans und Friggas, er gilt dort als Gott des Lichts und der Frucht­bar­keit. Die Loge wurde 1906 von 16 Freimaurern in Hannover gegründet. Sie war zu der Zeit die einzige Loge in Hannover, die auch Männer jüdischen Glaubens aufnahm.
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Loge „Friedrich zum weißen Pferde“

Die Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ ist die älteste und größte Freimaurerloge in Hannover und eine der größten in Deutschland. Sie wurde 1746 gegründet und besteht in diesem Jahr 266 Jahre.
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Loge „Georg am Hohen Ufer“

Die jüngste Loge wurde 1987 von 17 Mitgliedern unterschiedlicher Logen aus dem hannoverschen Raum gegründet. Erster Meister vom Stuhl wurde der Bruder Hubert Kopp, der Spiritus rector des Gründungsprozesses.
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Loge „Im Kreise des Granatapfels“

Die Loge bietet jeder einzelnen Schwester die Möglichkeit der kreativen Persön­lich­keits­ent­wick­lung in einer Gemeinschaft. Gemeinsam arbeiten wir daran, grundlegende Werte der Frei­mau­re­rei mit Leben zu füllen.
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Loge „Licht und Wahrheit“

Ein eingetragener Verein mit Mitgliedern aus verschiedenen Altersgruppen, unter­schied­lichen Berufen und Religionen, mit differenter politischer und ethischer Aus­richtung.
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Loge „Wilhelm zur deutschen Treue“

Die Johannisloge Wilhelm zur deutschen Treue Nr. 528 wurde am 6.Okt. 1900 gegründet; die Stif­tungs­ur­kun­de wurde von der Großen National-­Mutter­loge „zu den drei Weltkugeln“, nach deren Lehr­art Wilhelm zur deutschen Treue arbeitet, am 17. Okt.1900 ausgestellt.
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Loge „Zum aufgehenden Licht“

Die Loge arbeitet nach der Lehrart der Großen Landesloge der Frei­maurer von Deutsch­land. In dieser Lehr­art strebt der Frei­maurer nach den Idealen der Hu­manität und den ethi­schen Werten des Christen­tums (Lehre Jesu Christi).
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Loge „Zum schwarzen Bär“

Die Loge arbeitet nach der Lehr­art des Refor­mers Friedrich-­Ludwig Schröders innerhalb der Groß­loge der Alten, Freien und Ange­nommenen Maurer von Deutsch­land (A.F.u.A.M.v.D).
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Loge „Zur Ceder“

Die Johannisloge „Zur Ceder“ ist eine der drei hannoverschen Logen, deren Geschichte bis ins 18. Jahr­hundert zurück­reicht. Ge­stiftet wurde sie im Jahr 1777 als Tochter­loge der Großen Landes­loge der Frei­maurer von Deutsch­land (Freimaurer­orden), der sie auch heute noch angehört.
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Die Freimaurerloge
„Friedrich zum weißen Pferde“

Die Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ ist die älteste und größte Freimaurerloge in Hannover und eine der größten in Deutschland. Sie wurde 1746 gegründet und besteht in diesem Jahr 266 Jahre.

1935 wurde die Freimaurerei in Deutschland verboten und auch die Freimaurerloge „Friedrich zum weißen Pferde“ musste ihre Arbeit einstellen. Aber bereits am 19.12.1945 wurde die Loge durch 34 Brüder wiederbegründet. 1949 hatte die Loge bereits wieder 90 Mitglieder und heute beträgt die Mitgliederzahl 130.

Berühmte Logenmitglieder

Der Loge Friedrich zum weißen Pferde gehörten bedeutende Persönlichkeiten an, wie
Jobst Anton von Hinüber (1718 – 1784), Legationsrat, Postkommissar zu Hannover, Erster Generalwegebauintendant des Kurfürstentums Hannover. Er ist Schöpfer des freimaurerischen Hinüberschen Gartens in Hannover-Marienwerder.
Reichsgraf Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn (1736 – 1812), in dessen Schloss sich heute das Wilhelm-Busch-Museum befindet.
Karl August Fürst von Hardenberg (1750 – 1822), der nach dem Zusammenbruch Preußens den Staat reformierte (Stein-Hardenbergschen Reformen) und von 1810-1822 Staatskanzler in Preußen war. Georg Ludwig Friedrich Laves (1788 – 1864), Hofbaumeister, Architekt zahlreicher öffentlicher und privater Gebäude, Erbauer des Portals des Leineschlosses, Planer der Stadterweiterung Hannovers, zwei Straßen sind nach ihm benannt: Lavesallee und Lavesstraße
Friedrich Krancke (1782 – 1852), Königlicher Schulinspektor, Autor von 9 Rechenbüchern, 115. Auflage 1917, Benutzung bis 1936, eine Straße in Hannover ist nach ihm benannt
Paul Siegel (1890 – 1961), Rechtsanwalt und Notar, Justizreformer nach 1945 in Niedersachsen, eine Straße in Hannover wurde nach ihm benannt (Siegelweg in Waldhausen)
Willy Täger (1890 – 1975), Gründer des freimaurerischen Hilfswerks in Deutschland, das Logenhaus der Freimaurerloge „Friedrich zum weißen Pferde“ wurde nach ihm benannt.
Professor W.P. Eberhard Eggers (1939 – 2004), Maler, Graphiker und Bildhauer, in Hannover sind mehrere Plastiken aufgestellt, ein Platz ist nach ihm benannt

Logenhäuser

Die Loge wurde 1746 im „Reden-Hof“ an der Osterstraße gegründet. 1779 wurde das Logenhaus Köbelinger Straße 6 angekauft und bis 1857 benutzt. 1857 wurde das Logenhaus Herrenstraße 9 gemeinsam von den Logen „Friedrich zum weißen Pferde“, „Zum Schwarzen Bär“ und „Zur Ceder“ errichtet. 1935 wurde das Logenhaus enteignet und in ein Anti-Freimaurer-Museum verwandelt. 1944 wurde das Logenhaus durch Bomben zerstört. Von 1945 bis 1965 wurden verschiedene Räumlichkeiten von einer Baracke bis zu Räumlichkeiten im Künstlerhaus benutzt. 1965 wurde ein Haus in der Heiligengeiststraße 1 erworben und zum Logenhaus umgebaut.

Logenleben

Bei der Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ findet an jedem Dienstag eine Veranstaltung im Logenhaus statt. An jedem ersten Dienstag im Monat wird eine Beratungsloge durchgeführt, in der die Angelegenheiten und Aktivitäten der Loge besprochen werden. Der zweite Dienstag im Monat ist ein Bruderabend, an dem ein Referat gehalten und anschließend darüber diskutiert wird. Am dritten Dienstag im Monat wird eine rituelle Arbeit abgehalten, in der die Freimaurerlehrlinge zum Gesellen befördert oder die Gesellen zum Meister erhoben werden. Am Dienstag findet ein öffentlicher Gästeabend statt, zu dem neben den Gästen auch die Frauen der Mitglieder unserer Loge eingeladen werden.

Besuch von anderen Logen im In- und Ausland

Die Freimaurerei ist eine weltumspannende Verbindung. Wir Freimaurer sprechen von der Weltbruderkette. Mit der Loge „La Paix“ in Amsterdam haben wir seit 40 Jahren eine enge Partnerschaft und führen auch gemeinsame Projekte zur Völkerverständigung durch. Zu der von unserer Loge 1991 wiederbegründeten Loge „Minerva zu den drei Palmen“ in Leipzig bestehen seit 21 Jahren sehr enge Verbindungen. Vor 10 Jahren hat „Friedrich zum weißen Pferde“ die Loge „Zu den drei Kronen“, in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, wiederbegründet. Im Jahre 2010 konnte eine Delegation aus Hannover das neue Logenhaus in Rauschen bei Kaliningrad einweihen.

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Winkelmaß und Zirkel sind die Hauptsymbole der Freimaurerei. Das Winkelmaß (rechter Winkel) bestimmt das rechte Handeln des Freimaurers. Der Meister vom Stuhl trägt das Winkelmaß als Zeichen seines Amtes. Der Zirkel gilt als Symbol  der Liebe zu den Mitmenschen und der allumfassenden Menschlichkeit. Er symbolisiert auch das geistige Prinzip.

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Ein elfenbeinerner Hammer wurde von Georg V. der Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ bei der Einweihung des neuen Logenhauses in der Herrenstraße am 15.1.1857 übergeben.

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Abbildung aus einem handgemalten Rosenkreuzer-Ritual um 1780. Links die Säule Jakin  und rechts die Säule Boas aus dem Salomonischen Tempel. Im Banner: Liebe , Ehre, Recht in der damals üblichen französischen Sprache.

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